Aktuelles

Mitmachen, Ausprobieren & Zuhören

Wenn sich die Natur rund um den Chiemsee langsam herbstlich färbt, wird es Zeit für besondere bayerische Klänge: Bei unserer Herbstreihe „Vom Alphorn bis zur Goaßl“ lernen Sie bayerisches Brauchtum hautnah kennen – und das Beste: Im Anschluss dürfen Sie selbst zu den Instrumenten greifen. Auch beim Jodelseminar sind Sie mittendrin und lernen unter professioneller Anleitung von Jodelweltmeisterin Andrea Wittmann verschiedene Jodeltechniken direkt am Chiemseeufer.

Alpenländisches Brauchtum erklärt

Andrea Wittmann
© © Sepp Niederbuchnerr

Weltmeisterin im Dauerjoden

Im April 2016 hat die Chiemgauerin Andrea Wittmann den neuen Weltrekord im Dauer-Jodeln aufgestellt. Sie jodelte 15 Stunden und 11 Sekunden lang am Ufer des Chiemsees. Der Jodel-Weltrekord ist also im Chiemgau dahoam! Im richtigen Leben ist Andrea Bier-Sommelière, Tour-Guide und Kirchenmusikerin.

© © Tourist-Infomation Seebruck

Das "Jodeln"

Das Jodeln ist eine traditionsreiche Gesangsform aus dem Alpenraum. Durch den schnellen Wechsel zwischen Brust- und Kopfstimme entsteht der unverwechselbare Klang, der seit Generationen fest zur alpenländischen Kultur gehört.

© © Goaßlschnalzer Seeon

Das "Goaßlschnoizen"

Das Goaßlschnalzen ist ein traditionsreicher Brauch aus Bayern, Österreich und Südtirol. Mit der „Goaßl“, der traditionellen Fuhrmannspeitsche, wird durch geschickte Bewegungen das typische, weithin hörbare Knallen erzeugt. Früher hatte dieses Schnalzen jedoch nicht nur einen unterhaltsamen oder traditionellen Charakter. In den abgelegenen Almgebieten konnte die Goaßl tatsächlich eine Art „Lebensversicherung“ darstellen. Zu den Almen führten damals noch keine befestigten Straßen, sondern lediglich schmale Steige und Pfade. Das weithin hörbare Schnalzen bot den Menschen eine Möglichkeit, über größere Entfernungen auf sich aufmerksam zu machen.

© © Alphornbläser Truchtlaching

Das "Alphornblasen"

Seit Jahrhunderten gehört das Alphorn zur Tradition des Alpenraums. Sein warmer, weit tragender Klang macht es bis heute zu einem unverwechselbaren Symbol alpenländischer Kultur und gelebten Brauchtums. Einst diente es der Verständigung über weite Entfernungen. In Truchtlaching gibt es eine kleine Gruppe mit aktive Alphornbläser.

»Herbstzeit voller Brauchtum: Diese Termine dürfen Sei auf keinen Fall verpassen«

Wissenswertes

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© © Christine Limmer

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© © Chiemgau-Tourismus

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© © Moierhof Stöffling

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