Koordinationsstelle Römerregion Chiemsee

Die Gemeinde Seeon-Seebruck möchte eine Fachexpertin / einen Fachexperten beauftragen, die nachfolgenden Leistungen einer Koordinationsstelle „Römerregion Chiemsee“ zu erbringen. Die zugehörige Angebotsaufforderung erfolgt am 09.12.2021 per E-Mail.

Falls Sie Interesse daran haben, sich auf die Erbringung der Leistung „Koordinationsstelle Römerregion Chiemsee“ zu bewerben, teilen Sie dies bitte unter Angabe von Namen, Post- und E-Mailadresse, bis zum 15.12.2021 per Post oder E-Mail an Herrn Ziereis mit.

Matthias Ziereis
Römerstr.10
83358 Seebruck
matthias.ziereis@seeon-seebruck.de

Hintergrund

Die „Römerregion Chiemsee“ umfasst 11 Gemeinden in der Chiemseeregion. Dies sind die Gemeinden Aschau, Bad Endorf, Bernau, Bergen, Breitbrunn, Chieming, Grabenstätt, Grassau, Pittenhart, Prien und Seeon - Seebruck.

Für die „Römerregion Chiemsee“ wurde eine Konzeption erarbeitet, wie die 11 Gemeinden gemeinsam die römische Geschichte der Region darstellen und auf attraktive Weise vermitteln können. Es wurden Schwerpunktthemen für die jeweiligen Gemeinden und ein gemeinsames Corporate Design entwickelt. Die Gemeinden haben verschiedene „Römerstationen“, eine gemeinsame Homepage „Römerregion Chiemsee“ und Material zur Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt.

Im Zuge der bisherigen Arbeiten ist ein loses Netzwerk von engagierten BürgerInnen, MitarbeiterInnen aus Verwaltungen und von beteiligten Fachstellen und weiteren Interessierten entstanden.

Neun der Römerregion Chiemsee - Gemeinden wollen nun eine Koordinationsstelle Römerregion Chiemsee schaffen, um das Akteursnetzwerk weiter aufzubauen und zu verstetigen, die Aktivitäten der beteiligten Gemeinden rund um die Römerregion Chiemsee zu koordinieren und mit den Netzwerkakteuren verschiedene Angebote, um die vorhandenen Römerstationen zu entwickeln. Träger dieser leadergeförderten Koordinationsstelle ist die Gemeinde Seeon-Seebruck.

Aufgaben und Leistungen der Koordinationsstelle

  • Aufbau eines Akteursnetzwerks aus GästeführerInnen, TouristikerInnen, Ehrenamtlichen, MultiplikatorInnen
  • Anlauf- und Netzwerkstelle für die verschiedenen Akteure
  • Koordination der auf die Römerregion Chiemsee bezogenen Aktivitäten zwischen den Gemeinden, TIs und Tourismusverbänden
  • Aufbau von mindestens 12 verschiedenen Angeboten zur Römerregion Chiemsee in den Gemeinden und gemeindeübergreifend unter Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem Akteursnetzwerk
  • Kontaktaufnahme zu und regelmäßiger Austausch mit Bildungseinrichtungen, welche Aus- und Fortbildungsangebote zur Römerregion Chiemsee für GästeführerInnen anbieten
  • Kontaktaufnahme und Initiierung eines für Schulen geeigneten Angebots (bei erfolgreicher Initiierung sind Ausarbeitung und Realisierung nicht Teil der Aufgaben der Koordinationsstelle)
  • Jährliche Organisation eines „Großen Forums Römerregion Chiemsee“ mit Fachvortrag und Präsentationsmöglichkeit für teilnehmende Gemeinden der Römerregion Chiemsee und eines „Kleinen Forums Römerregion Chiemsee“ mit Fachvortrag (Kosten für Raum, Technik und Bewerbung werden über die jeweils gastgebende Gemeinde getragen).
  • Zusammenfassung der Fachvorträge der Foren und der Aktivitäten im Akteursnetzwerk in jährlichen Berichten
  • Vertretung der Römerregion Chiemsee über die Region hinaus

Zeitraum

Die Koordinationsstelle soll von Januar 2022 bis Dezember 2024 für drei Jahre beauftragt werden.

Ort der Leistungserbringung

Die Koordinationsstelle richtet sich mit Ihrem Angebot und Leistungen an neun der elf Gemeinden der „Römerregion Chiemsee“. Dies sind die Gemeinden Bad Endorf, Bernau, Breitbrunn, Chieming, Grabenstätt, Grassau, Pittenhart, Prien und Seeon - Seebruck. Veranstaltungen und Treffen sollen in den neun Gemeinden stattfinden.

Leistungsumfang

Für die Leistungserbringung wird ein Umfang von durchschnittlich etwa 3 Stunden pro Woche angesetzt. Bitte geben Sie ein verbindliches Angebot mit einem alle aufgeführten Leistungen abdeckenden Gesamtpreis an.

Bitte geben Sie den Ihrem Angebot zugrunde liegenden Stundensatz und den Stundensatz für etwaige zusätzliche Leistungen an.

Vergabekriterien

Für die Stelle sind Erfahrungen in der Arbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, ehrenamtlich Engagierten und regionalen Akteuren sowie im Aufbau von und der Arbeit in Netzwerken mit Haupt- und Ehrenamtlichen von besonderer Bedeutung. Bitte weisen Sie daher Ihre Expertise und Qualifikation in diesen Bereichen nach:

  • Referenzen in den Bereichen Freiwilligen- und Netzwerkarbeit aus den Jahren 2017-2021 (Projekte, Tätigkeiten, …)
  • Qualifikation in den Bereichen Freiwilligen- und Netzwerkarbeit (Ausbildungen, Fortbildungen, …)

Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlich günstigste Angebot erteilt, dabei werden die nachfolgenden Kriterien mit der jeweils genannten Gewichtung angewendet:

  • Preis: 40%
  • Referenzen in den Bereichen Freiwilligen- und Netzwerkarbeit: 30%
  • Qualifikation in den Bereichen Freiwilligenarbeit und Netzwerkarbeit: 30%